Tatsuhiko Kido zieht für sein Kunststudium nach Tokyo und entdeckt bei seinem Einzug ein Loch in der Wand, durch das er in die Wohnung seiner Nachbarin Emiru Ikuno, welche in seinem Alter ist, sehen kann. Durch einen Zufall schafft Emiru es ein Foto zu machen, auf dem es so aussieht, als würde Tatsuhiko sie sexuell belästigen und fängt an ihn mit diesem Bild zu erpressen.
Wie sich herausstellt möchte Emiru ihren Voyeurismus ausleben. Ihre Bedingung ist es also, dass Tatsuhiko das Loch in der Wand nicht versperren darf und sie sich gegenseitig abwechselnd beobachten. So kommt es zu vielen sexuellen Tätigkeiten, bei der immer eine Person durch das Loch schaut.
Am Anfang wirkt der Manga durch seine vielen Sexszenen und überspitzt dargestellten Charaktere sehr plump, doch mit fortlaufender Handlung erfährt man immer mehr über die Hauptcharaktere und gerade Emirus Hintergrundgeschichte und die Gründe für ihren Fetisch haben es in sich. Gerade in den letzten Bänden wird die Geschichte tiefgründiger und romantischer. Zum Ende hin besitzen Emiru und Tatsuhiko eine so tiefe Vertrautheit, das selbst die schlimmsten Ereignisse sie nicht lange auseinanderreißen können.
Der Zeichenstil ist durchweg gut, aber nichts atemberaubendes, die Cover der einzelnen Bände sind allerdings sehr schön gestaltet! Meiner Meinung nach gab es zu viele unnötige Nebencharaktere die nur ein- oder zweimal aufgetaucht sind und keinen großen Nutzen für die Geschichte hatten. Die Geschlechtsteile sind zensiert oder werden nur angedeutet, die Brüste der Damen sind allerdings auch unzensiert zu sehen.
Alles in allem eine Mangareihe, die man auf jeden Fall gelesen haben sollte und die in ihrem Genre zu einer der besten gehört! Gerade für Fans von Erotik ist sie ein Muss, aber auch für die, die sich eher für normale Romance Manga interessieren, sich jedoch nicht von Sexszenen abschrecken lassen.
Habt ihr „Heimliche Blicke“ schon gelesen? Was ist eure Meinung darüber?


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